Friedrichstädter Ruderregatta in jeder Hinsicht ein Erfolg | 20.10.2020

vom 20. Oktober 2020

Organisationsteam der Friedrichstädter Rudergesellschaft viel gelobt

Die Friedrichstädter Ruderregatta mit Sprint-Landesmeisterschaften auf dem Westersielzug wurde in jeder Hinsicht zu einem Erfolg für den Ausrichter. Das Team der Friedrichstädter Rudergesellschaft überzeugte dabei in organisatorischer und sportlicher Hinsicht.

Bezüglich der Organisation zeigte die FRG, was mit einem großen, kompetenten und eingespielten Helferteam möglich ist. Zwischen 8:00 und 18:30 fanden alle drei Minuten Rennen statt. Verzug gab es keinen – im Gegenteil: „Wir waren teilweise sogar vor der eigentlichen Regattazeit“, berichtet Tobias Tietgen vom Organisationskomitee. Das Hygienekonzept, vorher im Austausch mit den Behörden erarbeitet, ging voll auf, alle Regeln konnten eingehalten werden. Auch die Höchstzahl von 500 Menschen auf dem Regattagelände wurde nicht überschritten. „Unsere digitale Zählung ergab, dass maximal einmal tatsächlich 499 Menschen auf dem Gelände waren“, berichtet Tietgen. Die Gäste aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Dänemark lobten die Organisation und freuten sich, dass endlich wieder eine Ruderregatta stattfand.

Auf dem Wasser waren die Friedrichstädter ebenfalls erfolgreich. Im Jungen-Einer 2006 gewann Piet Pauli bei den Leichtgewichten ebenso wie Rasmus Brunckhorst bei den „Schweren“. Pauli war dabei sogar schneller als alle Schwergewichtsruderer. Im Mixed-Doppelzweier 2006/07 waren Lena Jensen und Luc Höhne nicht zu schlagen, während sich Rasmus Brunckhorst und Linus Groth im Jungen-Doppelzweier 2006 durchsetzten. Gemeinsam mit Piet Pauli, Luc Höhne und Steuermann Magnus Prinz waren sie schließlich auch im Doppelvierer erfolgreich. Die Kinderruderer Nickolas Zimmerer, Paul Ney, Line Jensen, Enya Paulsen, Rieke Peters, Kay-Svea Gredel, Leah Zimmerer, Pia Jensen, Eik Petersen und Magnus Clausen bestritten teilweise ihre ersten Rennen überhaupt und belegten gute zweite und dritte Plätze. In der Gesamtwertung für den Jungen- und Mädchenbereich, dem „Happy-Hippo-Cup“ belegte der Nachwuchs der FRG aufgrund der vielen guten Ergebnisse den zweiten Rang hinter dem Preetzer Ruderclub.

In der Juniorenklasse zeigte die 16-jährige Jolina Albrecht bei ihrer ersten Regatta eine gute Leistung und konnte ihr Rennen im Einer gewinnen. Bei den Junioren des gleichen Alters waren Jannis Groth in der Schwergewichtsklasse und Jonas Schulz bei den Leichtgewichten erfolgreich. Gute zweite Plätze belegten die Junioren Rickert Clausen und Leo Höhne sowie die Erwachsenen Laura Freund und Raphael Gertz.

„Wir danken allen, die zum Gelingen dieser besonderen Regatta beigetragen haben“, so Wolfgang Koltermann vom Organisationskomitee, „die Behörden waren sehr kooperativ, auch die Stadt Friedrichstadt mit dem Bauhof. Natürlich danken wir auch der DLRG, den Firmen Heizöl Groth und Taxi Blume und Clausen, den Teams und ganz besonders unserem Helferteam.“