Aktuell
Rudernachwuchs mit glänzendem Saisonstart in Lübeck und Bremen
Christian Wulff : Europameisterschafts-Start im Achter

Der Nachwuchs der Friedrichstädter Rudergesellschaft ist bei der Regatta in Lübeck gut in die Saison gestartet: Auf der Wakenitz gab es dreizehn Siege. So zeigte Raphael Gertz, im letzten Jahr noch Deutscher Jahrgangsmeister U17, dass auch in der Klasse der U19 mit ihm zu rechnen sein wird. Gemeinsam mit Ruderern aus Kappeln und Preetz gewann er an beiden Tagen den Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann der A-Junioren.
In der gleichen Altersklasse war Leichtgewichtsruderin Laura Freund gleich dreimal erfolgreich. Sie gewann sowohl im Einer als auch zweimal im Doppelvierer an der Seite von Ruderinnen aus Kappeln, Mölln und Stralsund. Nach einem Auslandsjahr in Frankreich zeigte Laura Freund, die schon als Kinderruderin sehr erfolgreich war, dass sie schnell wieder den Anschluss gefunden hat und nun auch als A-Juniorin für gute Ergebnisse sorgen kann.
Robin Benecke, ebenfalls als A-Junior, gewann ein Rennen im Doppelzweier an der Seite seines Kappelner Partners. 
Bei den B-Junioren sorgten Damian Stratmann und Paul Pauli für drei Siege. Damian Stratmann gewann zwei Rennen im Einer, während er mit seinem Vereinskameraden Paul Pauli auch im Doppelzweier am Siegersteg anlegen konnte.
Bei den Kinderuderern scheint die Rudergesellschaft im Jahrgang 2004 gut besetzt sein. Rickert Clausen legte im Einer zweimal am Siegersteg an, Maximilian Ingwersen und Leo Höhne je einmal. Im Doppelzweier erreichten Maximilian Ingwersen und Leo Höhne zudem zweite und dritte Plätze.

Eine weitere gute Nachricht für die Friedrichstädter Rudergemeinde: A-Junior Christian Wulff hat sich über gute Leistungen bei ersten Tests in Leipzig, Krefeld, Berlin und bei der Internationalen Juniorenregatta in München für den Kader der Junioren-Europameisterschaften qualifiziert, die ebenfalls in Krefeld stattfindet. Wulff wird für den Deutschen Ruderverband im Achter an den Start gehen. Mit seinem Rostocker Zweierpartner Leon Münch hofft nun, bei der Hamburger Prüfungsregatta Anfang Juni die guten Leistungen zu bestätigen, um auch bei der Junioren-Weltmeisterschaft, die Anfang August im litauischen Trakai stattfindet, zur Deutschen Mannschaft zu gehören.

FRG-Trainer Lars Koltermann war zufrieden mit den Ergebnissen: „Natürlich gibt es immer noch Dinge, die verbessert werden  können, aber wir können mit dem Start zufrieden sein. Wir haben im Nachwuchsbereich großes Potential, müssen uns aber weiterhin anstrengen, um  Jugendliche anzuwerben und zum Leistungssport zu motivieren.“

 
Rang fünf für Christian Wulff mit neuem Zweierpartner

Gelungener Saisonauftakt in Leipzig

Bei der Frühjahrslangstrecke auf dem Elster-Saale-Kanal in Leipzig vertraten Christian Wulff und Raphael Gertz die Friedrichstädter Rudergesellschaft. Beide gingen im Zweier ohne Steuermann der A-Junioren (17 und 18 Jahre) an den Start, allerdings nicht gemeinsam, da Christian Wulff in der offenen Klasse geführt wird und Raphael Gertz bei den Leichtgewichten, wenngleich in Leipzig keine getrennte Wertung vorgenommen wurde. Christian Wulff nahm die bei den Ruderern gefürchtete Tortur mit seinem Rostocker Partner Leon Münch auf sich, während Raphael Gertz die 6000 Meter mit dem Kappelner Ole Bachus absolvierte.


Foto: MeinRuderbild.de
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Lars Koltermann nun Leiter des Stützpunktes Hamburg/Ratzeburg

Wichtiges Amt für Friedrichstädter Rudertrainer

Lars Koltermann, der Trainer der Friedrichstädter Rudergesellschaft und stellvertretende Vorsitzende des Ruderverbandes Schleswig-Holstein, ist neuer Leiter des Bundesstützpunktes Ratzeburg/Hamburg. Koltermann übernimmt die Aufgabe von dem Hamburger Marc Schreyer.

 

Im Rahmen der Umstrukturierung des Deutschen Spitzensportes stellt sich auch der Deutsche Ruderverband neu auf. Anstelle vieler kleinerer Stützpunkte gibt es nunmehr drei Leitstützpunkte. Die Bereiche Frauen Riemen und Frauen Skull werden in Berlin angesiedelt, der Männer-Riemen-Bereich in Dortmund und der Männer-Skull-Bereich sowie die Leichtgewichte in Hamburg und Ratzeburg. Die Leitung der Stützpunkte liegt zunächst in ehrenamtlicher Hand, wird aber entsprechend einer Vorgabe des Deutschen Olympischen Sportbundes mittelfristig vom Hauptamt übernommen, so dass das Engagement des Friedrichstädter Rechtsanwalts und Notars zeitlich begrenzt sein dürfte. „Ich freue mich auf diese Aufgabe“, so Koltermann, „ich arbeite ja schon länger in diesen Strukturen mit und kenne sie gut. Gerade durch die neue Aufstellung des Sportes und die neue Stützpunktstruktur wird diese Tätigkeit sehr interessant werden. Meine Vernetzung, die ich durch die verschiedenen Ämter und meine langjährige Trainertätigkeit auch im Bereich der Nationalmannschaft habe, dürfte sehr hilfreich sein.“ 

 
90 Jahre Friedrichstädter Rudergesellschaft
Stimmungsvolle Feierstunde im Bootshaus

Es war zwar kein „rundes“ Jubiläum, doch auch „90 Jahre Friedrichstädter Rudergesellschaft“ waren ein Grund für eine Feierstunde im Bootshaus. Dem Ruf der Rudergesellschaft waren neben rund 80 Mitgliedern und Vertretern der befreundeten Friedrichstädter Vereine und Gilden auch Bürgermeister Eggert Vogt, Kreissportverbands-Vorsitzender Matthias Hansen, seine Stellvertreterin Petra Ehrlich und Stadtmanagerin Annika Müller gefolgt.
In ihren Grußworten betonten sowohl Vogt als auch Hansen die Bedeutung des Sportes einerseits, die Leistungen der Rudergesellschaft in  der Jugendarbeit, im Leistungssport und bei großen Veranstaltungen wie dem Drachenboot-Festival oder der Friedrichstädter Regatta andererseits. Beide dankten der Rudergesellschaft und den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz und übergaben „Flachgeschenke“ an die Rudergesellschaft. Auch Siegfried Schulze-Kölln, der die Friedrichstädter Schützengilde von 1690 vertrat, hob in seinem Grußwort die Bedeutung der Vereine und Gilden in Friedrichstadt hervor.
Nach einer stimmungsvollen Präsentation mit Bildern aus der Vereinsgeschichte wurde ein kurzweiliger Rückblick auf die Vereinsgeschichte gegeben. Da kein Gründungsmitglied mehr lebt, nannte der aktuelle Vorsitzende der Rudergesellschaft, Kim Koltermann, einige Stationen der schwungvollen und von modernen Ideen geprägten Gründungszeit und der schwierigen Phase während des Krieges und danach. „Viele Ideen, die heute wichtig sind, gab es schon in der Gründungszeit“, so Koltermann, „etwa die Idee vom Rudern für alle, die Durchführung großer Veranstaltungen, die Vernetzung mit anderen Vereinen.“ Kurz nach der Gleichschaltung aber kam der Rudersport in Friedrichstadt völlig zum Erliegen. „Nachdem im Krieg die Marine, dann die Besatzungsmacht und schließlich die Stadt das Bootshaus genutzt hatten, gab es erst in den 50er Jahren wieder Bestrebungen, einen Neuanfang zu wagen. Chef war noch unser Gründungsvorsitzender Johann Casimir Storm.“

Die Zeit ab 1962 wurde in Interviews mit den ehemaligen Vorsitzenden Günter Oetzmann, Wolfgang Koltermann, Günther Tietgen und Dr. Holger Hamann beleuchtet. Alle berichteten über ihre Zeit als Vorsitzende und über große Highlights wie neue Bootshäuser, rauschende Feste, Ruderfahrten im In- und Ausland, große sportliche Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene, die Schaffung neuer Strukturen, große Veranstaltungen wie Regatten und Drachenboot-Festivals, Verbindungen zu anderen Vereinen, tolle Freundschaften, besondere Mitglieder und gaben einige Anekdoten und Geschichten zum Besten.

 

Kim Koltermann fasste zusammen: „Wir sind stolz darauf, seit 90 Jahren vielen Menschen eine sportliche Heimat zu geben und dabei die Geselligkeit zu pflegen, Jugendlichen wichtige Werte zu vermitteln, mit dem Drachenboot-Festival das größte Freizeitsport-Event in der Region durchzuführen, die Ruder-Landesmeisterschaften auszurichten, 26 Deutsche Meistertitel, vier Weltmeistertitel, einen Europameistertitel, einen sechsten Platz bei Olympischen Spielen und viele weitere Medaillen und Titel errudert zu haben und beste Verbindungen zu anderen Vereinen und Verbänden zu haben.“ 
Allerdings wisse man auch, wo man sich noch verbessern könne, so Koltermann, der zum Ende seiner Ansprache wichtige Ziele formulierte: „Wir wollen uns immer weiter verbessern. Die Jugendarbeit wird für uns Hauptthema bleiben. Wir geben jungen Leuten Verantwortung. Auch im Moment haben wir erstklassige junge Leute, die sich hervorragend engagieren.“ Auch wolle die Rudergesellschaft, dass alle Menschen rudern können und sich im Bootshaus wohlfühlen. „Wenn abends oft lange das Licht brennt, ist das ein gutes Zeichen“, so Koltermann, der hofft, „dass wir auch weiterhin besondere Veranstaltungen durchführen und dass unsere Strukturen sportliche Höchstleistungen ermöglichen.“

 
Regatta auf der Treene sportlich und organisatorisch ein großer Erfolg
Friedrichstädter Junioren-Doppelvierer wird Landesmeister

Die Friedrichstädter Ruderregatta auf dem Westersielzug war auch in diesem Jahr sowohl organisatorisch als auch sportlich ein großer Erfolg für die ausrichtende Friedrichstädter Rudergesellschaft. Auf dem Westersielzug, der Verbindung von Treene und Eider, fand acht Stunden lang alle drei Minuten ein Rennen mit drei Booten statt. Bei schönem Herbstwetter zeigte das Organisationsteam der Rudergesellschaft einmal mehr, dass es seine sportlichen Großveranstaltungen hervorragend organisiert und stetig weiterentwickelt. „Wir haben nur positive Rückmeldungen bekommen“, berichtet Lars Koltermann, der stellvertretende Vorsitzende der Rudergesellschaft, „die Sprint-Regatta über 250 Meter mitten in der Stadt scheint unseren Gästen sehr gut zu gefallen. Auch wird anerkannt, dass wir die Regatta in bestimmten Bereichen immer weiter verbessern. Dies ist natürlich nur möglich, weil wir im Verein einen großen und eingespielten Regattastab haben.“
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Christian Wulff: Zweiter Platz beim Baltic-Cup in Hamburg
Erster Einsatz im Nationaltrikot für Friedrichstädter Rudertalent 

Gelungenes Debüt im Nationalmannschafts-Dress: Christian Wulff von der Friedrichstädter Rudergesellschaft hat beim Baltic-Cup in Hamburg einen zweiten und einen dritten Platz im Vierer ohne Steuermann belegt. 
Der Baltic-Cup ist eine große, immer im Herbst stattfindende Regatta für alle Ostseeanrainer-Staaten, bei der die einzelnen Verbände eine Mannschaft an den Start schicken, die so auch im Folgejahr bei den Juniorenweltmeisterschaften an den Start gehen könnte. „Die Mannschaft beim Baltic-Cup ist eine Art Perspektivkader für das Folgejahr“, erläutert Lars Koltermann, der Trainer der Friedrichstädter Rudergesellschaft, „wer beim Baltic-Cup dabei ist, steht auf dem Zettel von Bundestrainerin Brgitte Bielig und kann sich Hoffnung machen, im nächsten Jahr bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein.“

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